Die Kultur-Else

Sie hat ja recht, die Elke Heidenreich. Dass die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises eine ganz grauenvolle Veranstaltung ist, glaube ich unbesehen. Geschenkt.

Aber seit wann ist denn bitte Elke Heidenreich die Frontkämpferin für Kultur im deutschen Fernsehen, als die sie sich darstellt? Ist das dieselbe Heidenreich, die als “Else Stratmann” ungezählte Male über Belanglosigkeiten schwadronieren durfte? Oder die Heidenreich, der wir so kulturell ungemein wertvolle Werke wie “Geschnitten oder am Stück?” oder “Darfs ein bisschen mehr sein?” zu verdanken haben? Waren die Talkshows “Kölner Treff” oder “Leute”, die sie jahrelang moderierte, vielleicht gar kein oberflächlicher Promi-Schwatz, sondern heimliche Kultursendungen - nur dass es keiner gemerkt hat?

Ich glaube ja, dass es der guten Frau Heidenreich ein bisschen sehr zu Kopf gestiegen ist, dass sie ein paarmal eine Büchersendung moderieren durfte. Und plötzlich fühlt sie sich als Reich-Ranickis aufrechte Stellvertreterin im Fegefeuer der Kulturbanausen vom Schlage eines Thomas Gottschalk. Den finde ich ja auch furchtbar, aber dass Elke Heidenreich aka Else Stratmann ihn kulturell so weit überstrahlt, wie sie selbst zu glauben scheint, erscheint doch sehr fraglich.

2 Kommentare zu “Die Kultur-Else”

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