Enteignung

There is no art which one government sooner learns of another than that of draining money from the pockets of the people.

.. wusste schon Adam Smith. Aber nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition macht sich Gedanken darüber, wo das Geld für ihre Pläne herkommen soll. Besonders attraktiv ist es, wenn man der großen Mehrheit sagen kann, dass man es bei einer Minderheit holen will.

Auf diesen Zug springt die SPD mit ihrem Parteitagsbeschluss zur Vermögenssteuer, die - nach Aussage des grossen Vorsitzenden Sigmar Gabriel - nur für Millionäre gelten soll (was der linksextremen Juso-Vorsitzenden Drohsel wiederum viel zu wenig ist). Die Besteuerung, von der die Linke träumt, ist allerdings in Wirklichkeit eine Enteignung. Die avisierte Steuer von einem Prozent auf Vermögen macht es nämlich schwer, das Vermögen auch nur zu erhalten - obwohl die Einkommen, aus denen das Vermögen entstanden ist, ja bereits versteuert wurden.

Eine durch Einlagensicherungsfonds gesicherte Festgeldanlage bringt nach Abzug der Abgeltungssteuer eine Verzinsung von bestenfalls 1,9 Prozent. Geht davon noch die Vermögenssteuer ab, dann darf die Inflation 0,9 Prozent nicht übersteigen, sonst schmilzt das Vermögen weg wie Schnee in der Sonne. Meistens liegt der Preisanstieg allerdings deutlich darüber. Bei einer Verzinsung von 1,8 Prozent nach Steuern, einer Inflation von 1,5 Prozent und einer Vermögenssteuer von einem Prozent ist nach 30 Jahren ein Fünftel des realen Kapitals verschwunden.

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