Alles schon gesagt

da wollte ich jetzt für Guido Westerwelle in die Bresche springen, wo er doch endlich mal deutlich Position bezogen hat. Man dachte ja schon, es gäbe keine Liberalen mehr in der Regierung. Dabei hat er nur gesagt, dass das, was man verteilen will, auch erst einmal erarbeitet werden muss. Und dass die, die das tun, zwischen umverteilungswütigen Linken auf der einen Seite und dem fürsorglichen Sozialstaat auf der anderen Seite zerrieben werden. Da wird er von der heiligen Inquisition der Sozialstaatsindustrie natürlich als Ketzer auf den Scheiterhaufen geworfen. Grund genug also, sich dem Galileo Galilei der sozialen Grundsicherung an die Seite zu stellen. Braucht man aber gar nicht, hat Jan Fleischhauer im “Spiegel” bereits getan. Dem ist wenig hinzuzufügen.

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