Skandal: Bundeswehr kauft Waffen!

Spiegel Online” hat einen veritablen Skandal aufgedeckt, der bei den Linken auch sogleich für Empörung gesorgt hat: Schlimm genug, dass es die Bundeswehr überhaupt gibt, aber jetzt will sie auch noch Waffen kaufen, um damit den Gegner zu bekämpfen! So hat sich das der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko nicht vorgestellt. Er will der Absicht, bewaffnete Drohnen einzusetzen, “vehement” entgegentreten. Schon die bereits im Einsatz befindlichen Aufklärungsdrohnen sehe er kritisch.

Die Initiative kann man nur unterstützen. Das ist ja nun auch ein ganz schlechter Stil, den friedlichen Taliban einfach in den Vorgarten zu gucken. Aber dass nun auch noch Waffen eingesetzt werden sollen, schlägt dem Fass den Boden aus. Dafür ist die Bundeswehr doch nun wirklich nicht gedacht.

2 Kommentare zu “Skandal: Bundeswehr kauft Waffen!”

  1. Muriel sagt:

    Drohnen sind auch einfach unanständig. Dieses Töten auf Distanz, am Computerbildschirm, verroht doch, denn jeder weiß, dass man erst schießt, wenn man das Weiße im Auge des Feindes sehen kann, und den Duft seines Haares riechen, und den süßen Geschmack seiner Lippen -
    Pardon, worum ging es noch mal?

  2. admin sagt:

    äh ja, um Drohnen und so. Dass die Opposition in ihrem zwanghaften Bemühen, der Regierung Steine in den Weg zu legen, auch die dümmsten Argumente nicht scheut. Ich dachte ja erst, dass nur die Linken so bekloppt sind, aber jetzt melden sich auch noch die anderen zu Wort. Die Grünen finden, dass Drohnen die Schwelle für den Einsatz militärischer Mittel senken. Für die ist scheinbar nur der ein echter Soldat, der das Weiße in den Augen sieht usw. Den Vogel schießt aber, im wahrsten Sinne des Wortes, die SPD ab. Die hat offenbar nichts gegen Drohnen, meint aber sich ihr antiamerikanisches Ärschchen pudern zu müssen, indem sie die Entwicklung “europäischer” Drohnen fordert. Wo käme man da hin, wenn man funktionierende, erprobte und günstige Systeme von den Amerikanern oder - Gott bewahre - womöglich von den Israelis kaufen müsste. Siehe dazu den Tagesspiegel von heute.

Einen Kommentar verfassen