verdis Küchenmädchenlogik

Immer noch verhandeln verdi und der Berliner Senat über einen Tarifvertrag für die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe. Das Besondere an der Situation ist, dass es bei der BVG gut verdienende, unkündbare Alt-Beschäftigte und ziemlich schlecht verdienende neu Eingestellte gibt. Der Senat will nur die Löhne der neu Eingestellten erhöhen, verdi will mehr Geld für alle.

Nun sind die Verhandlungen festgefahren. Verdi wirft dem Senat vor, die Beschäftigten spalten zu wollen. Das Argument des verdi-Bundesvorstands Ott:

Ott: «Ich halte es für einen rot-roten Senat inakzeptabel, Tarifverhandlungen mit einer Sozialneiddebatte zu befrachten».

Aha. Wenn der Senat den Alt-Beschäftigten der BVG keine Lohnerhöhungen geben will, ist das für verdi “Sozialneid”. Wenn es aber um Zeitarbeit geht, fordert verdi “gleichen Lohn für gleiche Arbeit“.

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