Arbeitslosigkeit sinkt schneller als erwartet

Im April hatte ich eine Projektion der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen vorgestellt, die auch eine Art Fahrplan unter die 3-Millionen-Marke war. Die heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit können die Erwartungen noch übertreffen. Für den Monat Juni waren 3,19 Millionen Arbeitslose veranschlagt, tatsächlich sind es nur 3,16 Millionen. Vor diesem Hintergrund ist ein Unterschreiten der 3-Millionen-Grenze im Oktober oder November zu erwarten. Dies ist aus arbeitsmarktökonomischer Sicht zwar unerheblich, kann aber ein psychologischer Faktor sein, zumal wenn sich der Arbeitsmarkterfolg in einem zunehmend eintrübenden konjunkturellen Umfeld zeigt.

Arbeitslose in Millionen:

Projektion Ist-Wert
April 3,390 3,414
Mai 3,280 3,283
Juni 3,190 3,160
Juli 3,210
August 3,200
September 3,100
Oktober 3,010
November 2,990

Damit präsentiert sich der deutsche Arbeitsmarkt nach wie vor in hervorragender Verfassung. In einem Zeitraum von 2 Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen um 1,2 Millionen gesunken, gleichzeitig stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der gleichen Größenordnung. Letztere erreicht mit deutlich über 40 Millionen ein neues Allzeithoch. Fast alle der neu geschaffenen Arbeitsplätze waren abhängige, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.

Ein Kommentar zu “Arbeitslosigkeit sinkt schneller als erwartet”

  1. Ludmila sagt:

    Das Internet ist ein Dorf, den Artikel habe ich erstellt. Die Zahl stmamt von einer ARD-Seite. Die Glaubwfcrdigkeit sei dahingestellt.

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