Vorwärts Genossen, zurück in den Stalinismus!

Diesen Eindruck vermittelt (einmal mehr) die deutsche Linke, diesmal in Form des linksextremen Webforums “duckhome“. Da wird der Autor eines unliebsamem Artikels über den Mindestlohn persönlich beleidigt, statt sich mit dessen Argumenten sachlich auseinanderzusetzen. Nun ja, geschenkt. Dass der missliebige Autor dann aber noch wenig subtil bedroht wird, ist schon eine andere Kategorie:

[..] ist auf jeden Fall ein Name, den man sich für eine Zeit, in der es eine freie und ordentliche Justiz in Deutschlan [sic!] geben wird, merken muss. Seine Methoden und Arbeitsweisen könnten durchaus Anlass für eine gerichtliche Untersuchung sein.

Da werden gleich mehrfach Erinnerungen wach: Politisch Andersdenkende in den Gulag zu schicken, war ja nicht nur in diversen sozialistischen Diktaturen ein probates Mittel. Ein weiterer Grund, warum man zwischen rechten und linken Extremisten nicht allzu viele Unterschiede ausmachen kann. Jedenfalls haben wir hier eine schöne (Selbst-)Illustration dessen, was der Demokratie blüht, wenn die Kommunisten in die Regierung gewählt werden und sie erst einmal so können, wie sie wollen.

3 Kommentare zu “Vorwärts Genossen, zurück in den Stalinismus!”

  1. Rayson sagt:

    Im Internet treiben sich eben jede Menge Durchgeknallte herum, deren Neigung zur Verbaldiarrhoe leider umgekehrt proportional zu ihrer geistigen Leistungsfähigkeit ausgeprägt ist. Wenn ich z.B. einen solchen Satz wie diesen lese, weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll:

    Müsste jeder Deutsche auch nur 25 Prozent fixe Steuern von EBITDA zahlen, könnten wir die Staatsschulden zurückfahren und hätten Geld für zusätzliche Investitionen.

    Au ja, Investitionen aus dem versteuerten Einkommen zu finanzieren, wird diese sicherlich enorm anregen…

  2. Holger sagt:

    :-D Man sollte ein Museum mit den dümmsten Beiträgen dieser Art eröffnen. Ich nehme an, der Autor kann sich nicht vorstellen, dass vorwiegend private Investitionen tätigen und meinte daher zusätzliche öffentliche Investitionen. Aber der Satz “Ich möchte die Steuern erhöhen und dafür sorgen, dass Staatsbedienstete darüber entscheiden, was mit dem Geld geschieht” war ihm wohl zu profan.

  3. politbuerokrat sagt:

    Die rostige Laterne ist trotzdem unübertroffen. Die feiert auch jeden Jahrestag, sei es der Geburtstag von Kim Jong Il oder der Gründungstag des MfS.

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