Angebot und Nachfrage

Das ständige Gejammer über die hohen Benzinpreise ist mir ein Rätsel. Wenn zu Ostern - oder ganz allgemein in den Ferien - die Nachfrage nach Benzin steigt, weil die Leute mehr Auto fahren, dann ist es doch das Normalste von der Welt, wenn bei gleichbleibendem Angebot der Preis steigt. Über solche Mechanismen regt sich doch sonst keiner auf. Oder hat ein Wirtschaftsminister schonmal der Tourismusbranche mit dem Kartellamt gedroht, weil Reisen in der Hauptsaison doppelt so teuer sind wie sonst? Oder beschwert sich jemand über Fluggesellschaften, die stark nachgefragte Flüge weit höher bepreisen als weniger stark nachgefragte?

5 Kommentare zu “Angebot und Nachfrage”

  1. Muriel sagt:

    Benzin-Wut!!!!
    (Ich weiß auch nicht, wie ich darauf komme, dass das ein Argument sein könnte. Muss irgendeine subtile Form von Manipulation der öffentlichen Meinung sein…)

  2. politbuerokrat sagt:

    Die tüpische profitgier der ölkonzerne und kapitalistische vereinzelungsstrategie. Den menschen soll das gemeinschaftserlebnis des gemeinsamen im-stau-stehens durch überhöhte benzinpreise genommen werden. Die ddr war nicht so fies, da konnte man noch schön schlangestehen und die preise waren fast unveränderlich.

  3. Holger sagt:

    Da sieht man es mal wieder: Es war nicht alles schlecht damals. Davon, dass es keine Arbeitslosigkeit gab und die Kinderbetreuung viel besser war mal gar nicht zu reden..

  4. Stefan B. sagt:

    Wer bald 2/3 (60% wenns noch stimmt) der Kosten verursacht sollte vllt sein Maul nicht so weit aufreisen, sonst wird der größte Kostenfaktor noch zerschlagen :P

    Ansonsten noch frohe Ostern

  5. Holger sagt:

    Wenn in in den letzten Jahrzehnten überhaupt reale Benzinpreissteigerungen gegeben hat, dann waren sie vermutlich in der Tat durch Steuererhöhungen verursacht. Man denke allein die diversen Mehrwertsteuererhöhungen.

    Wünsche Allen gleichfalls wut- und frustfreie Feiertage!

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